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Entwicklungen im Kundenauftrag
Nicht gelistete Antiseren und Konjugate mit fluoreszierenden oder enzymatischen Markern können auf Anfrage hergestellt werden. Bitte sprechen Sie uns an.
Bestimmung pflanzenpathogener Bakterien mittels Biolog
Zur Bestimmung unbekannter Bakterien stehen diverse zuverlässige Methoden zur Verfügung. Eine dieser Methoden basiert auf der Fähigkeit von Mikroorganismen zur Verwertung bzw. Oxidierung spezifischer Kohlenstoffquellen. Beim Biolog-Verfahren wird eine 96-Well-Mikroplatte mit einer Reihe von Nährstoffen und Biochemikalien befüllt, die verschiedene Kohlenstoffquellen und Tetrazolium-Violett enthalten. Das Tetrazolium-Violett dient als Redox-Farbstoff, der die Verwertung einer bestimmten Kohlenstoffquelle anzeigt. Bei diesem Test ergeben die violetten Wells ein charakteristisches Muster, anhand dessen das Bakterium bestimmt werden kann.
Bestimmung pflanzenpathogener Bakterien mittels 16S-rRNA-Analyse
Ribosomale RNA kommt in allen Organismen vor und besteht aus hoch konservierten Abschnitten. Die vergleichende Sequenzierung der rRNAs hat sich zu einem überaus wertvollen Werkzeug bei der Bestimmung des Verwandtschaftsgrads zwischen Organismen entwickelt. Eine der umfangreichsten derzeit verfügbaren Sequenzdatenbanken ist die der Small-Subunit-rRNA (16S rRNA). Ein Vergleich der 16S-rRNA-Sequenzen hat sich als eine zuverlässige Methode zur Bestimmung von Bakterien erwiesen.
Teile der rRNA eines unbekannten Bakteriums werden durch universelle Primer amplifiziert, die komplementär zu praktisch allen konservierten rRNA-Abschnitten sind. Das Produkt der Amplifikation wird sequenziert und zum Vergleich an eine große Nukleotiddatenbank wie GenBank® gegeben. Die Identität des Bakteriums wird bestimmt, indem die Datenbank nach Sequenzen mit einem hohem Grad der Übereinstimmung durchsucht wird.
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